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Belege für Jesus

Summary

Nachfolgend werden fünf Gründe dafür vorgelegt, dass diejenigen Gelehrten, die akzeptieren, dass die Berichte über Jesus in den Evangelien historisch glaubwürdig sind, keine besondere Beweislast gegenüber den skeptischeren Kritikern tragen. Anschließend wird die Geschichtlichkeit einiger spezifischen Aspekte des Lebens Jesu betrachtet, einschließlich seines radikalen Selbstverständnisses als der göttliche Sohn Gottes, seiner Rolle als Wundertäter, seiner Verurteilung und Kreuzigung sowie seiner Auferstehung aus den Toten.

Erstveröffentlichung dieses Artikels: „Rediscovering the Historical Jesus: The Evidence for Jesus.“ Faith and Mission 15 (1998): 16-26.

In einem anderen Beitrag haben wir festgestellt, dass die Schriften des Neuen Testaments die wichtigsten historischen Quellen sind, wenn es um Jesus von Nazareth geht. Die sogenannten apokryphen Evangelien sind Fälschungen, die viel später erschienen sind und bei denen es sich größtenteils um Ausschmückungen der vier neutestamentlichen Evangelien handelt.

Das bedeutet nicht, dass es außerhalb der Bibel keine Quellen gäbe, die sich auf Jesus beziehen. Es gibt sie sehr wohl. Außerhalb des Neuen Testamentes wird er in heidnischen, jüdischen und christlichen Schriften erwähnt. Hierbei ist der jüdische Geschichtsschreiber Josephus besonders interessant: In seinen Werken liest man über Personen des Neuen Testamentes wie die Hohepriester Hannas und Kaiphas, den römischen Statthalter Pontius Pilatus, den König Herodes, Johannes den Täufer, sogar über Jesus selbst und dessen Bruder Jakobus. Weiterhin wurden auf archäologischem Gebiet einige interessante Entdeckungen in Bezug auf die Evangelien gemacht. Beispielsweise wurde 1961 der erste archäologische Hinweis auf Pilatus in der Stadt Cäsarea ausgegraben: eine Widmungsinschrift, in der der Name Pilatus und dessen Amtsbezeichnung genannt werden. In noch jüngerer Zeit, im Jahre 1990, entdeckte man südlich von Jerusalem sogar das Grab des Kaiphas, des Hohepriesters, der beim Prozess gegen Jesus den Vorsitz innehatte. Ja, aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich beim Grab unter der Grabeskirche um jenes Grab, in das Jesus nach seiner Kreuzigung von Josef von Arimathäa gelegt wurde. Luke Johnson, ein Neutestamentler an der Emory University hierzu:

„Sogar der kritischste Historiker kann mit Zuversicht behaupten, dass ein Jude mit Namen Jesus zur Zeit des Kaisers Tiberius als Lehrer und Wundertäter in Palästina wirkte, unter dem Statthalter Pontius Pilatus mittels Kreuzigung hingerichtet wurde und auch nach seinem Tod Nachfolger hatte.“ [1]

Und dennoch: Wenn wir Einzelheiten über das Leben und die Lehre Jesu suchen, müssen wir uns dem Neuen Testament zuwenden. Außerbiblische Quellen bestätigen zwar das, was wir in den Evangelien lesen, sagen uns aber nichts wirklich Neues. Somit muss die Frage lauten: Wie zuverlässig sind die Schriften des Neuen Testaments in historischer Hinsicht?

Die Beweislast

An diesem Punkt stehen wir der entscheidenden Frage nach der Beweislast gegenüber. Sollen wir davon ausgehen, dass die Evangelien zuverlässig sind, es sei denn, ihre Unzuverlässigkeit wird erwiesen? Oder dass die Evangelien unzuverlässig sind, es sei denn, ihre Zuverlässigkeit wird erwiesen? Haben sie als unschuldig zu gelten, bis ihre Schuld nachgewiesen ist, oder als schuldig, bis ihre Unschuld nachgewiesen ist? Die Skeptiker unter den Gelehrten gehen fast immer davon aus, dass die Evangelien schuldig sind, bis ihre Unschuld erwiesen ist, d. h., sie gehen davon aus, dass die Evangelien unzuverlässig sind, bis sie sich in Bezug auf eine bestimmte Tatsache als korrekt erweisen. Das ist keine Übertreibung meinerseits, sondern entspricht tatsächlich der Vorgehensweise der skeptischen Kritiker.

Ich möchte jedoch fünf Gründe dafür nennen, warum ich meine, dass wir bis zum Erweis des Gegenteils von der Zuverlässigkeit der Evangelien ausgehen sollten.

1. Es blieb nicht genügend Zeit für eine Verdrängung der historischen Fakten durch Einflüsse aus dem Bereich der Legenden. Die Zeitspanne zwischen den Ereignissen selbst und ihrer Niederschrift in den Evangelien ist zu kurz, als dass sie die Erinnerung an das, was tatsächlich geschehen oder nicht geschehen war, hätte auslöschen können.

2. Die Evangelien sind nicht mit Volkssagen oder mit modernen Großstadtlegenden zu vergleichen. Selten handeln Erzählungen wie die über Paul Bunyan und Pecos Bill oder heutige Großstadtlegenden wie „der verschwundene Anhalter“ von realen historischen Persönlichkeiten, und daher sind sie den Berichten der Evangelien nicht gleichzusetzen.

3. Die Weitergabe der heiligen Traditionen war unter den Juden hoch entwickelt und zuverlässig. In einer mündlich geprägten Kultur wie der Palästinas im ersten Jahrhundert war die Fähigkeit, große Teile der mündlichen Überlieferung auswendig zu lernen und zu behalten, hoch entwickelt und auch hoch geschätzt. Schon die jüngsten Kinder wurden zu Hause, in der Schule und in der Synagoge dazu angeleitet, die heilige Überlieferung treu auswendig zu lernen. In Bezug auf die Lehren Jesu hätten sich auch die Jünger einer ähnlichen Sorgfalt befleißigt.

4. Der Ausschmückung der Überlieferung über Jesus standen Hemmnisse entgegen, wie z.B. Augenzeugen und die Aufsicht der Apostel. Diejenigen, die Jesus gesehen und gehört hatten, lebten ja weiter, und die Überlieferungen über Jesus blieben unter der Aufsicht der Apostel, was beides eine natürliche Sicherung gegen jegliche Tendenz darstellte, die Tatsachen in eine Richtung auszuschmücken, die sich von der unterschied, die von denen eingeschlagen wurde, die Jesus gekannt hatten.

5. Die Verfasser der Evangelien sind nachweislich zuverlässige Autoren.

Auf alle diese Punkte einzugehen, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Ich möchte daher nur zu dem ersten und dem letzten etwas Weiteres hinzufügen.

Ad 1) Es blieb nicht genügend Zeit für eine Verdrängung der historischen Fakten. Heute hält kein Gelehrter die Evangelien für bare Lügen oder für das Ergebnis einer gewaltigen Verschwörung. Solche Verschwörungstheorien zur Zeitgeschichte findet man nur noch in der sensationsbetonten Populärliteratur oder der früheren Propaganda aus dem ehemaligen Ostblock. Wenn Sie das Neue Testament lesen, besteht kein Zweifel daran, dass diese Menschen einen aufrichtigen Glauben an die Wahrhaftigkeit des von ihnen Verkündeten hatten. Vielmehr haben skeptische Gelehrte seit David Friedrich Strauß die Evangelien als Legenden wegerklärt: Es sei wie beim Kinderspiel „Stille Post“ gewesen – im Laufe der Jahrzehnte seien die Geschichten über Jesus beim Weitererzählen durcheinander gebracht, aufgebauscht und mythologisiert worden, bis die ursprünglichen Fakten praktisch verloren gingen; so verwandelte sich der jüdische Weise aus bäuerlichem Hintergrund in den göttlichen Sohn Gottes.

Eine der Hauptschwierigkeiten bei der Legendenhypothese, und zwar eine, die von skeptischen Kritikern fast nie berücksichtigt wird, liegt jedoch darin, dass die Zeitspanne zwischen dem Tod Jesu und der Abfassung der Evangelien dafür einfach zu kurz ist. Dieser Punkt wurde von A. N. Sherwin-White in seinem Buch „Roman Society and Roman Law in the New Testament“ [2] gut erklärt. Professor Sherwin-White ist kein Theologe; er ist von Beruf Historiker und beschäftigt sich mit der Zeit Jesu und der Zeit davor. Laut Sherwin-White sind die Quellen für die griechische und römische Geschichte üblicherweise unausgewogen geschrieben und entstünden erst eine oder zwei Generationen – oder sogar Jahrhunderte – nach den von ihnen aufgezeichneten Ereignissen. Und doch rekonstruierten Historiker daraus mit Zuversicht den Verlauf der römischen und der griechischen Geschichte. Beispielsweise seien die beiden frühesten Biographien Alexanders des Großen – die von Arrianus und Plutarch – mehr als 400 Jahre nach dem Tod Alexanders verfasst worden, und doch hielten Althistoriker sie für vertrauenswürdig. Die fantasievollen Legenden über Alexander den Großen seien erst in den Jahrhunderten nach diesen beiden Autoren aufgekommen. Sherwin-White zufolge ermöglichen es die Schriften des Herodot, das Tempo der Legendenbildung zu ermitteln, und Nachprüfungen zeigen, dass sogar zwei Generationen ein zu kurzer Zeitraum sind, als dass die Tendenz zur Legendenbildung den harten Kern der historischen Tatsachen getilgt haben könnte. Bei den Evangelien, schreibt Professor Sherwin-White, hätte das Tempo der Legendenbildung „unglaublich“ gewesen sein müssen: Es wären zusätzliche Generationen nötig gewesen.

Und in der Tat: Rechnet man zwei Generationen zur Todeszeit Jesu hinzu, befindet man sich im zweiten Jahrhundert, also gerade in der Zeit, als das Auftauchen der apokryphen Evangelien seinen Anfang nahm. Diese enthalten allerlei fabelhafte Geschichten über Jesus, mit denen man beispielsweise versuchte, die Jahre zwischen dem Knabenalter und dem Beginn seines Dienstes auszufüllen. Diese – und nicht die biblischen Evangelien – sind die offensichtlichen Legenden, die die Kritiker suchen.

Für den Skeptizismus wird es noch verheerender, wenn wir berücksichtigen, dass sich die Evangelien selbst Quellen bedienen, die zeitlich noch näher an den Ereignissen im Leben Jesu anzusiedeln sind. Die Geschichte des Leidens und Sterbens Jesu, oft Passionsgeschichte genannt, wurde ursprünglich wohl nicht von Markus verfasst. Vielmehr verwendete Markus für diesen Abschnitt eine Quelle. Da das Markusevangelium das früheste Evangelium darstellt, muss seine Quelle noch früher zu datieren sein. So schreibt Rudolf Pesch, ein deutscher Fachmann für das Markusevangelium, dass die Quelle für die Passionsgeschichte mindestens bei 37 n. Chr. anzusetzen sei, also nur sieben Jahre nach dem Tod Jesu. [3]

In seinen Briefen überliefert Paulus wiederum Informationen zu Jesu Lehre, seinem letzten Abendmahl, seinem Verrat durch Judas, seiner Kreuzigung, seinem Begräbnis und seinen Erscheinungen als Auferstandener. Die Briefe des Paulus wurden noch vor den Evangelien verfasst, und einige Informationen von ihm – z.B. die über die Erscheinungen des Auferstandenen im 1. Korintherbrief – hat man auf fünf Jahre nach dem Tod Jesu datiert. In solchen Fällen ist es einfach unverantwortlich, von Legenden zu sprechen.

Ad 5) Die Verfasser der Evangelien sind nachweislich zuverlässige Autoren. Der Kürze halber muss ich mich auch hier auf ein Beispiel beschränken: Lukas. Lukas war der Verfasser eines Doppelwerks, bestehend aus dem Lukasevangelium und der Apostelgeschichte. In Wahrheit stellen diese ein einziges Werk dar und erscheinen in unseren Bibeln nur deswegen voneinander getrennt, weil die Kirche im Neuen Testament die Evangelien nebeneinander stellte. Von den vier Evangelisten ist Lukas derjenige, der mit dem ausgeprägtesten Bewusstsein als Historiker schreibt. Im Vorwort zu diesem Werk schreibt er Folgendes:

„Nachdem viele es unternommen haben, einen Bericht über die Tatsachen abzufassen, die unter uns völlig erwiesen sind, wie sie uns diejenigen überliefert haben, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes gewesen sind, so schien es auch mir gut, der ich allem von Anfang an genau nachgegangen bin, es dir der Reihe nach zu beschreiben, vortrefflichster Theophilus, damit du die Gewissheit der Dinge erkennst, in denen du unterrichtet worden bist.“ (Lk 1,1–4).

Dieses Vorwort ist in klassischem Griechisch verfasst, wie die Sprache der griechischen Historiker; danach geht Lukas zu einem eher gemeinen Griechisch über. Er hat jedoch seinen Lesern signalisiert, dass er, wenn er so will, genauso schreiben kann wie ein gelehrter Historiker. Er spricht von seinen umfangreichen Nachforschungen zu der Geschichte, die er erzählen will, und versichert uns, dass sie auf Informationen von Augenzeugen beruht und demnach der Wahrheit entspricht.

Wer war aber dieser Autor, den wir Lukas nennen? Er war selbst offensichtlich kein Augenzeuge des Lebens Jesu. In der Apostelgeschichte entdecken wir aber eine wichtige Tatsache zu seiner Person: Ab dem 16. Kapitel der Apostelgeschichte, wo Paulus Troas in der heutigen Türkei erreicht, fängt der Verfasser plötzlich an, in der 1. Person Plural zu schreiben: „(…) so fuhren wir mit dem Schiff von Troas und kamen geradewegs nach Samothrake“; „wir hielten uns aber in dieser Stadt (Philippi) etliche Tage auf“; „als wir zum Gebet gingen“ usw. Die naheliegende Erklärung dafür ist, dass der Verfasser zu Paulus bei dessen Missionsreise durch die Städte am Mittelmeer gestoßen war. Im 21. Kapitel begleitet er Paulus zurück nach Palästina und schließlich nach Jerusalem. Das heißt: Der Autor des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte war persönlich mit Augenzeugen des Lebens und des Dienstes Jesu in Jerusalem in Kontakt. Skeptische Kritiker haben sich beim Versuch, genau dieser Schlussfolgerung zu entgehen, wahrhaft verrenkt. Sie sagen, man solle die Verwendung der 1. Person Plural in der Apostelgeschichte nicht wörtlich verstehen; es handele sich dabei einfach um ein stilistisches Mittel, das in antiken Seegeschichten verbreitet ist. Es ist ihnen egal, dass viele dieser Abschnitte der Apostelgeschichte nicht die Seereise des Paulus zum Thema haben, sondern Ereignisse, die an Land geschahen! Noch wichtiger ist, dass diese Theorie sich bei näherer Betrachtung als reine Fantasie entpuppt. [4] Es gab einfach kein stilistisches Mittel der ersten Person Plural bei Seegeschichten – das Ganze hat man als Gelehrtenfiktion entlarvt! Man kommt nicht um die Schlussfolgerung herum, dass das Lukasevangelium und die Apostelgeschichte von einem Reisebegleiter des Paulus verfasst wurden, der Gelegenheit hatte, Augenzeugen des Lebens Jesu zu befragen, als er in Jerusalem weilte. Wer befand sich unter diesen Augenzeugen? Wenn wir aus dem Lukasevangelium alles herausstreichen, was auch in den anderen Evangelien steht, und erkennen, was lukanisches Sondergut ist, erhalten wir darauf eventuell einen Hinweis. Wir entdecken dabei Folgendes: Viele der Berichte, die nur bei Lukas zu finden sind, sind mit Frauen verbunden, die Jesus nachfolgten, wie Johanna, Susanna und – vor allem – Maria, der Mutter Jesu.

Hat der Autor die Fakten zuverlässig richtig wiedergegeben? Die Apostelgeschichte erlaubt uns, diese Frage mit Bestimmtheit zu beantworten. Sie überschneidet sich nämlich in erheblichem Maße mit der säkularen Geschichtsschreibung der Antike, und die historische Genauigkeit der Apostelgeschichte steht außer Frage. Das wurde neuerdings durch Colin Hemer bestätigt, einen Althistoriker, der sich dem Studium des Neuen Testamentes zugewandt hat. In seinem Buch „The Book of Acts in the Setting of Hellenic History“ [5] untersucht Hemer die Apostelgeschichte minutiös und extrahiert dabei eine Fülle an historischem Wissen – über das, was damals wohl allgemein bekannt gewesen wäre, bis hin zu Einzelheiten, die nur ein Ortskundiger gewusst hätte. Immer wieder wird die Genauigkeit des Lukas belegt: Von den Fahrten der alexandrinischen Getreideschiffe über die Küstentopographie der Mittelmeerinseln bis hin zu den Amtsbezeichnungen der örtlichen Vertreter des Reiches – Lukas‘ Schilderungen sind genau. Professor Sherwin-White schreibt dazu: Was die Apostelgeschichte angeht, ist die Bestätigung ihrer historischen Glaubwürdigkeit überwältigend. Jeglicher Versuch, ihre grundlegende Historizität – wenn auch nur auf Detailebene – zu leugnen, kann nur noch absurd erscheinen. [6] Das Urteil von Sir William M. Ramsay, dem weltberühmten Archäologen, steht immer noch: „Lukas ist ein Geschichtsschreiber ersten Ranges ... dieser Autor sollte in einer Reihe mit den allergrößten Geschichtsschreibern genannt werden“. [7] Aufgrund Lukas‘ Sorgfalt und seiner erwiesenen Zuverlässigkeit sowie seiner Verbindungen zu Augenzeugen der ersten Generation nach den Ereignissen ist dieser Autor vertrauenswürdig.

Auf Basis der fünf oben aufgeführten Gründe können wir zu Recht die historische Zuverlässigkeit der Evangeliumsberichte über Jesus als gegeben betrachten, sofern ihnen nicht das Gegenteil nachgewiesen werden kann. Zumindest können wir nicht annehmen, dass sie bis zum Beweis des Gegenteils unwahr sind. Derjenige, der die Zuverlässigkeit der Evangelien bestreitet, muss die Beweislast tragen.

Spezifische Aspekte des Lebens Jesu

Es liegt in der Natur der Sache, dass man über das bereits Gesagte hinaus wenig anführen kann, um zu belegen, dass bestimmte Episoden in den Evangelien geschichtlich wahr sind. Wie könnte man beispielsweise belegen, dass Jesu Besuch bei Maria und Martha tatsächlich stattgefunden hat? Hier hat man es einfach mit einer Geschichte zu tun, die von einem zuverlässigen Autoren erzählt wird, der davon wusste, und man hat keinen Grund, die Historizität des Erzählten in Zweifel zu ziehen. Darüber hinaus ist nicht viel zu sagen.

Zu vielen der Schlüsselereignisse der Evangelien ist jedoch sehr viel mehr zu sagen. Daher werde ich nun einige der wichtigen Aspekte Jesu, wie sie in den Evangelien beschrieben werden, herausgreifen und einige Anmerkungen zu deren historischer Glaubwürdigkeit machen.

1. Jesu radikales Verständnis seiner selbst als göttlicher Sohn Gottes. Radikale Kritiker leugnen, dass der historische Jesus sich als der göttliche Sohn Gottes betrachtete. Nach Jesu Tod, sagen sie, behauptete die Urgemeinde, er habe das gesagt, obwohl er das nicht getan hatte.

Bei dieser Hypothese liegt die große Schwierigkeit darin, dass es keine Erklärung dafür gibt, wie monotheistisch geprägte Juden einem ihnen bekannten Mann Göttlichkeit zuschreiben konnten, wenn er von sich aus so etwas nie behauptet hätte. Der Monotheismus stellt den Kern der jüdischen Religion dar, und es wäre Gotteslästerung gewesen zu sagen, dass ein Mensch Gott sei. Und doch verkündeten und glaubten die frühesten Christen genau das von Jesus. Eine solche Behauptung muss in Jesu eigener Lehre verwurzelt gewesen sein.

Und tatsächlich: Die Mehrheit der Gelehrten glaubt, dass unter den historisch authentischen Worten Jesu – denjenigen Worten in den Evangelien, die im Jesus-Seminar rot gedruckt würden – Ansprüche erhoben werden, die sein göttliches Selbstverständnis offenbaren. Man könnte allein zu diesem Thema einen ganzen Vortrag halten, aber ich möchte den Fokus auf das Selbstverständnis Jesu als der einzigartige, göttliche Sohn Gottes legen.

Jesu radikales Selbstverständnis zeigt sich z. B. in seinem Gleichnis von den Weingärtnern. Auch die Skeptiker unter den Gelehrten geben zu, dass dieses Gleichnis authentisch ist, da es ja auch im Thomasevangelium steht, welches eine ihrer Lieblingsquellen ist. In diesem Gleichnis sandte der Weinbergbesitzer Diener zu den Weinbergpächtern, um die Früchte einzufordern. Der Weinberg ist ein Symbol für Israel, der Besitzer ist Gott, die Pächter sind die religiösen Führer der Juden, und die Diener sind die von Gott gesandten Propheten. Die Pächter schlagen die Diener und schicken sie fort. Schließlich sagt der Besitzer: Ich sende meinen einzigen Sohn, meinen geliebten. Auf den werden sie hören. Stattdessen aber töten die Pächter den Sohn, weil er der Weinbergerbe ist. Was sagt uns also dieses Gleichnis über Jesu Selbstverständnis? Er sah sich als Gottes besonderer Sohn und nicht als Prophet, als Gottes letzter Bote und sogar als derjenige, der Israel erben sollte. Das ist kein einfacher jüdischer Bauer!

Jesu Selbstverständnis als Sohn Gottes kommt in Matthäus 11,27 explizit zum Ausdruck: „Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater; und niemand erkennt den Vater als nur der Sohn und der, welchem der Sohn es offenbaren will.“ Auch dies kann man mit gutem Grund als authentische Aussage Jesu betrachten. Sie stammt nämlich aus einer älteren Quelle, derer sich sowohl Matthäus als auch Lukas bedienten und die von den Gelehrten „Q“ genannt wird. Zudem ist es unwahrscheinlich, dass die Urgemeinde diese Aussage erfand, denn inhaltlich besagt sie, dass der Sohn nicht zu kennen ist – „keiner kennt den Sohn als nur der Vater“ – aber für die nachösterliche Gemeinde ist der Sohn sehr wohl zu kennen. Die Aussage ist daher kein Produkt einer späteren Theologie innerhalb der Gemeinde. Was sagt uns dieser Spruch über das Selbstverständnis Jesu? Er sah sich als exklusiven und absoluten Sohn Gottes und als die einzige den Menschen gegebene Offenbarung dessen, was Gott ist. Irren Sie sich nicht – wenn Jesus nicht derjenige war, der er zu sein behauptete, dann war er verrückter als David Koresh und Jim Jones zusammen.

Zum Schluss möchte ich noch einen weiteren Spruch betrachten: Jesu Aussage zu seiner Wiederkunft in Markus 13,32: „Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater.“ Diese Aussage des historischen Jesus ist deswegen authentisch, weil die später entstehende Gemeinde, für die Jesus ja göttlich war, nie und nimmer einen Spruch erfunden hätte, der Jesus begrenztes Wissen oder gar Unwissen unterstellte. Hier aber sagt Jesus, dass er den Zeitpunkt seiner Wiederkunft nicht weiß. Was lernen wir daraus? Nicht nur offenbart diese Aussage Jesu Bewusstsein, der eine Sohn Gottes zu sein; sie stellt uns eine Steigerung vor, von Menschen über die Engel und den Sohn zum Vater, eine Skala, auf der Jesus höher gestellt ist als jeder Mensch oder jedes Engelwesen. Das ist wirklich unglaublicher Stoff! Und doch ist es das, was der historische Jesus glaubte. Und das ist nur eine Facette des Selbstverständnisses Jesu. C.S. Lewis hatte Recht, als er schrieb:
 

„Ein bloßer Mensch, der solche Dinge sagen würde, wie Jesus sie gesagt hat, wäre kein großer Morallehrer. Er wäre entweder ein Irrer – oder der Satan in Person. Wir müssen uns deshalb entscheiden: Entweder war – und ist – dieser Mensch ein Gottes Sohn, oder er war ein Narr oder Schlimmeres. Wir können ihn als Geisteskranken einsperren, wir können ihn verachten oder als Dämon töten. Oder wir können ihm zu Füßen fallen und ihn Herr und Gott nennen. Aber wir können ihn nicht mit gönnerhafter Herablassung als einen großen Lehrer der Menschheit bezeichnen. Das war nie seine Absicht; diese Möglichkeit hat er uns nicht offen gelassen.“ [8]

2. Die Wunder Jesu. Sogar die skeptischsten unter den Kritikern können nicht leugnen, dass der historische Jesus Wunder wirkte und Geister austrieb. Rudolf Bultmann, einer der skeptischen Gelehrten des 20. Jahrhunderts, schrieb bereits 1926:

„Die meisten dieser in den Evangelien enthaltenen Wunderberichte sind legendarisch, zum mindesten legendarisch ausgeschmückt. Aber daran kann kein Zweifel sein, daß Jesus solche Taten getan hat, die in seinem und seiner Zeitgenossen Sinn Wunder waren, d.h. die auf übernatürliche, göttliche Kausalität zurückgeführt wurden; zweifellos hat er Kranke geheilt, Dämonen vertrieben.“ [9]

Zu Bultmanns Zeiten dachte man, dass die Wunderberichte von mythologischen Heldengeschichten beeinflusst waren und folglich, wenigstens zum Teil, legendenhaft. Heute jedoch wird anerkannt, dass die Hypothese der mythologischen Beeinflussung historisch unrichtig war. Craig Evans, ein bekannter Jesus-Spezialist, sagt, dass die „frühere Vorstellung“, nämlich die, dass die Wunderheilungen mythologischen Vorstellungen eines göttlichen Mannes entspringen, “weitgehend aufgegeben worden ist“. [10] Er sagt weiter: „Dass Wunder im Dienst Jesu eine Rolle spielten, wird nicht mehr ernsthaft angefochten.“ Der einzig verbleibende Grund, aus dem man bestreiten könnte, dass Jesus buchstäblich Wunder wirkte, ist, einen Anti-Supernaturalismus vorauszusetzen, was einfach nicht zu rechtfertigen wäre.

3. Jesu Verurteilung und Kreuzigung. Nach den Evangelien wurde Jesus vom jüdischen Hohen Rat wegen Gotteslästerung verurteilt und dann den Römern zur Hinrichtung übergeben als Strafe für den landessverräterischen Akt, sich für den König der Juden auszugeben. Diese Fakten werden nicht nur durch unabhängige biblische Quellen, wie z.B. Paulus und die Apostelgeschichte, bestätigt, sondern auch durch außerbiblische Quellen. Von Josephus und Tacitus hören wir, dass Jesus durch die römischen Behörden aufgrund eines Urteils des Pontius Pilatus gekreuzigt wurde. Bei Josephus und Mara bar Serapion erfahren wir, dass die jüdischen Obersten formell Anklage gegen Jesus erhoben und an den Ereignissen, die zu seiner Kreuzigung führten, beteiligt waren. Und im babylonischen Talmud, Sanhedrin 43a, lesen wir, dass die jüdische Beteiligung am Prozess als angemessenes Vorgehen gegen einen Häretiker dargestellt wurde. Johnson schreibt dazu: Die Belege (der Quellen) für seine Todesart sowie für die handelnden und evtl. die mithandelnden Personen sind überwältigend: Vor seinem Tod erlebte Jesus ein Gerichtsverfahren, wurde verurteilt und mittels Kreuzigung hingerichtet“. [11] Sogar das Jesus-Seminar erkennt die Kreuzigung Jesu als „eine unbestreitbare Tatsache“ an. [12]

Daraus ergibt sich aber die äußerst rätselhafte Frage: Warum wurde Jesus gekreuzigt? Wie oben ausgeführt, wurde die Kreuzigung aufgrund Jesu gotteslästerlicher Behauptungen eingeleitet, die den Römern als Hochverrat erscheinen mussten. Deswegen wurde er als „König der Juden“ gekreuzigt – gemäß dem Wortlaut auf dem Schild, das über seinem Kopf am Kreuz angebracht wurde. Wenn aber Jesus nur ein bäuerlicher Zyniker war, nur eine Stechmücke am Gesellschaftskörper, wie man im Jesus-Seminar behauptet, dann wird seine Kreuzigung unerklärlich. So Professor Leander Keck von der Yale University: „Die Vorstellung, dass dieser jüdische Zyniker (samt seinen zwölf Hippies) mit seinem Verhalten und seinen Aphorismen eine ernsthafte Bedrohung für die Gesellschaft darstellte, klingt eher nach einer Einbildung weltfremder Akademiker als nach gesundem historischen Urteil.“ [13]Der Neutestamentler John Meier drückt sich ebenso unverblümt aus. Er sagt, dass ein lieblicher Jesus, der herumging, Gleichnisse erzählte und den Menschen sagte, sie sollen die Blumen auf dem Felde betrachten, „für niemanden eine Bedrohung wäre – genauso wenig wie die Universitätsprofessoren, die ihn erschaffen, für irgendjemanden eine Bedrohung darstellen.“ [14] Das Jesus-Seminar hat einen Jesus geschaffen, der mit der einen unbestreitbaren Tatsache seiner Kreuzigung unvereinbar ist.

4. Die Auferstehung Jesu. Meiner Ansicht nach stellen vier feststehende Fakten induktive Belege für die Auferstehung Jesu dar.

Fakt Nr. 1: Nach seiner Kreuzigung wurde Jesus von Josef von Arimathäa ins Grab gelegt. Dieser Fakt ist höchst bedeutsam, denn er zeigt, dass die Lage des Grabes Jesu Juden und Christen gleichermaßen bekannt war. In diesem Fall ist es nicht zu erklären, wie der Glaube an seine Auferstehung entstehen und sich verbreiten konnte, wenn es ein Grab gab, in dem seine Leiche lag. In den Worten des verstorbenen Cambridge-Gelehrten John A. T. Robinson, ist das ehrenvolle Begräbnis Jesu „einer der frühesten und am besten bezeugten Fakten über Jesus“. [15]

Fakt Nr. 2: Am Sonntag nach der Kreuzigung fand eine Gruppe seiner weiblichen Nachfolger das Grab Jesu leer vor. Hierzu schreibt Jakob Kremer, ein österreichischer Experte für die Auferstehung: „Die große Mehrheit der Exegeten hält an der Zuverlässigkeit der biblischen Aussagen zum leeren Grab fest“. [16] Dazu merkt D. H. van Daalen an: „Es ist äußerst schwierig, aus historischen Gründen Einwände gegen das leere Grab zu erheben; diejenigen, die es anzweifeln, tun das aufgrund von theologischen oder philosophischen Annahmen“. [17]

Fakt Nr. 3: Mehrmals und unter verschiedenen Umständen erlebten unterschiedliche Personen und Personengruppen Erscheinungen Jesu als Lebender aus den Toten. Dies ist ein Fakt, der heute fast überall von Neutestamentlern akzeptiert wird. Sogar Gerd Lüdemann, der vielleicht profilierteste unter den heutigen Auferstehungskritikern, gibt zu: „Man darf es als historisch gesichert betrachten, dass Petrus und die Jünger nach Jesu Tod Erlebnisse hatten, bei denen Jesus ihnen als der auferstandene Christus erschien“. [18]

Schließlich Fakt Nr. 4: Die ersten Jünger glaubten, dass Jesus aus den Toten auferstanden war, obwohl sie allen Grund hatten, das nicht zu glauben. Obwohl sie von Natur aus zur gegenteiligen Auffassung neigten, ist es ein eindeutiger historischer Fakt, dass die ersten Jünger an die Auferstehung Jesu glaubten, sie verkündeten und bereit waren, für die Tatsache der Auferstehung in den Tod zu gehen. C. F. D. Moule, auch er Cambridge-Gelehrter, kommt zu dem Schluss, dass wir es hier mit einem Glauben zu tun haben, der durch keinerlei vorher bestehende historische Einflüsse begründbar ist – außer durch die Auferstehung selbst. [19]

Jeder verantwortungsbewusste Historiker, der diese Sache zu erklären sucht, muss sich mit diesen vier voneinander unabhängig belegten Tatsachen auseinandersetzen: Das ehrenvolle Begräbnis Jesu, das Vorfinden des leeren Grabes, seine Erscheinungen nach seinem Tod und besonders die Entstehung des Glaubens der Jünger an seine Auferstehung sowie, in der Folge, die Entstehung des Christentums als solches. Ich möchte betonen, dass die vier genannten Fakten nicht die Schlussfolgerungen konservativer Gelehrter sind – ich habe auch keine konservativen Gelehrten zitiert –, sondern die Mehrheitsmeinung unter Neutestamentlern in der heutigen Zeit. Die Frage bleibt: Wie erklärt man diese Fakten am besten?

All dies bringt einen skeptischen Bibelkritiker in eine ziemlich verzweifelte Situation. Vor einiger Zeit habe ich beispielsweise mit einem Professor an der University of California in Irvine über die Historizität der Auferstehung Jesu debattiert. Er hatte seine Doktorarbeit über die Belege dafür geschrieben und war mit den Belegen bestens vertraut. Er konnte die Fakten des ehrenvollen Begräbnisses Jesu, sein leeres Grab, seine Erscheinungen nach dem Tod und die Entstehung des Glaubens der Jünger an die Auferstehung nicht leugnen. Er konnte einzig irgendeine andere Erklärung für diese Fakten präsentieren. Seine Argumentation ging dahin, dass Jesus einen unbekannten Zwillingsbruder hatte, der bei der Geburt von ihm getrennt worden war, gerade zur Zeit der Kreuzigung nach Jerusalem zurückkehrte, den Leichnam Jesu aus dem Grab stahl und sich den Jüngern vorstellte, die irrtümlicherweise daraus ableiteten, dass Jesus aus den Toten auferstanden war! Ich will nicht darauf eingehen, wie ich seine Theorie widerlegte, aber meiner Ansicht nach ist diese Theorie an sich sehr lehrreich, zeigt sie doch, zu welch verzweifelten Mitteln der Skeptizismus greifen muss, um die Historizität der Auferstehung Jesu zu leugnen. Die Belege sind sogar so stark, dass einer der modernen jüdischen Theologen, Pinchas Lapide, sich aufgrund der Belege für überzeugt erklärt hat, dass der Gott Israels Jesus von den Toten auferweckt hat! [20]

Schlussfolgerung

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Evangelien also nicht nur im Allgemeinen vertrauenswürdige Dokumente sind. Bei Betrachtung einiger der wichtigsten Aspekte Jesu in den Evangelien, wie seiner radikalen Behauptungen über seine Identität, seiner Wunder, seiner Verurteilung, seiner Kreuzigung und seiner Auferstehung, wird ihre Historizität offenbar. Gott hat in die Geschichte eingegriffen, und das können wir wissen.

William Lane Craig

(Übers.: R. und J. Booker)

Link to the original article in English: http://www.reasonablefaith.org/the-evidence-for-jesu

  • [1]

    Nach: Luke Timothy Johnson, The Real Jesus (San Francisco: Harper San Francisco, 1996), S. 123.

  • [2]

    Nach: A. N. Sherwin-White, Roman Society and Roman Law in the New Testament (Oxford: Clarendon Press, 1963),S. 188–191.

  • [3]

    Nach: Rudolf Pesch, Das Markusevangelium, 2 Bände, Herders Theologischer Kommentar zum Neuen Testament 2 (Freiburg: Herder, 1976–77), S. 519–520.

  • [4]

    Siehe die Diskussion in Colin J. Hemer, The Book of Acts in the Setting of Hellenistic History, Hg. Conrad H. Gempf, Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament 49 (Tübingen: J. C. B. Mohr, 1989), Kap. 8.

  • [5]

    Ebd., Kap. 4–5.

  • [6]

    Nach: Sherwin-White, Roman Society, S. 189.

  • [7]

    Nach: William M. Ramsay, The Bearing of Recent Discovery on the Trustworthiness of the New Testament (London: Hodder & Stoughton, 1915), S. 222.

  • [8]

    C. S. Lewis, Pardon, ich bin Christ (Basel/Gießen: Brunnen-Verlag, 2001), S. 57.

  • [9]

    Nach: Rudolf Bultmann, Jesus, Tübingen 1983: Mohr, S. 119; urspr. Ausgabe Berlin: Deutsche Bibliothek, 1926, S. 159.

  • [10]

    Nach: Craig Evans, „Life-of-Jesus Research and the Eclipse of Mythology“, Theological Studies 54 (1993), S. 18, 34.

  • [11]

    Nach: Johnson, Real Jesus, S. 125.

  • [12]

    Robert Funk, Jesus-Seminar-Videoaufnahme.

  • [13]

    Nach: Leander Keck, „The Second Coming of the Liberal Jesus?“, Christian Century (August, 1994), S. 786.

  • [14]

    Nach: John P. Meier, A Marginal Jew, Bd. 1: The Roots of the Problem and the Person, Anchor Bible Reference Library (New York: Doubleday, 1991), S. 177.

  • [15]

    Nach: John A. T. Robinson, The Human Face of God (Philadelphia: Westminster, 1973), S. 131.

  • [16]

    Nach: Jakob Kremer, Die Osterevangelien – Geschichten um Geschichte (Stuttgart: Katholisches Bibelwerk 1977), S. 49–50 [aus dem Englischen rückübersetzt – Anm. d. Übers].

  • [17]

    Nach: D. H. Van Daalen, The Real Resurrection (London: Collins, 1972), S. 41.

  • [18]

    Nach: Gerd Lüdemann, What Really Happened to Jesus?, (Louisville, Kent.: Westminster John Knox Press, 1995), S. 80 (aus dem Englischen rückübersetzt, Anm. d. Übers.).

  • [19]

    Nach: C. F. D. Moule und Don Cupitt, "The Resurrection: a Disagreement," Theology 75 (1972), S. 507–519.

  • [20]

    Nach: Pinchas Lapide, The Resurrection of Jesus (London: SPCK, 1983).