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#163 Vergangenheit und Zukunft im kalām-kosmologischen Argument

February 15, 2019
F

Sehr geehrter Prof. Craig,

als Sie im vergangenen März in unsere Schule kamen, um mit Richard Carrier zu debattieren, hatte unser Philosophieprofessor Richard Field die Absicht, mit Ihnen über das kalām-kosmologische Argument zu sprechen. Er hatte keine Gelegenheit, dieses Gespräch mit Ihnen zu führen, aber kürzlich teilte er mir seine Gedanken darüber mit und ich sagte ihm, dass ich sie Ihnen schicken und Sie um eine Antwort bitten werde. Ich zitiere nachfolgend seine etwas langen Kommentare:

"Wie gesagt, lautet meine Antwort auf das Argument, dass vergangene Ereignisse nicht real existieren; deshalb ist die Frage, ob etwas aktual Unendliches möglich ist oder nicht, einfach nicht auf die Vergangenheit anzuwenden. Intuitiv betrachtet scheint das sicher richtig zu sein. Dass ich heute Morgen gefrühstückt habe, ist kein aktuales Ereignis. Genauso wenig wie die Überquerung des Rubikon durch Cäsar. Dies sind Ereignisse der Vergangenheit und als solche sind sie nicht aktual. Ein allgemeiner Ausdruck könnte natürlich etwas anderes nahelegen, denn ich kann völlig sinnvoll sagen: „Es ist eine Tatsache, dass ich heute Morgen gefrühstückt habe.“ Aber das können wir rasch mit dem Hinweis beiseitelegen, dass das Wort „Tatsache“ hier nur zur Betonung verwendet wird. In gleicher Weise kann ich sagen: „Es ist eine Tatsache, dass ich morgen frühstücken werde“, wobei klar ist, dass ich nicht von einem tatsächlichen Ereignis spreche, und Craig/Sinclair würden dem zustimmen.

Der relevante Abschnitt des Artikels, den Sie mir schickten, ist 2,12. Zuerst überrascht mich, dass sie schreiben: „Der Punkt ist ganz offensichtlich... (dass eine unendliche Regression von Ereignissen aktual unendlich wäre). Wenn man sich auf das beruft, was offensichtlich zu sein scheint, wie ich oben erwähnte, dann denke ich, dass die Situation genau umgekehrt ist. Ich denke, es ist ziemlich offensichtlich, dass es keine Tatsache ist, dass ich gerade frühstücke, wenn der Ausdruck „Tatsache“ in einem ontologischen Sinn und nicht zur Betonung verwendet wird. Aber gehen wir weiter. Seltsamerweise berufen sie sich auf die B-Reihe von McTaggart, um zu behaupten, dass „außer Frage steht“, dass eine unendliche Regression von Ereignissen aktual wäre, während sie im vorherigen Abschnitt gegen die Auffassung argumentierten, dass die Relativitätstheorie die B-Reihe als fundamental etabliert. Ich nehme an, dies sollte einfach der Vollständigkeit dienen.

Aber dann stellen sie die Frage, „ob die zeitliche Verteilung von Ereignissen in der Vergangenheit bei einer präsentistischen (A-Reihen-) Ontologie die Behauptung ausschließt, dass die Zahl der Ereignisse einer anfanglosen Reihe von Ereignissen aktual unendlich ist.“ Hier beginnt also offenbar der Kern ihrer Antwort. Zuerst weisen sie darauf hin, dass vergangene Ereignisse nach dieser Auffassung immer noch zählbar sind. Ich kann nicht erkennen, inwiefern dieser Punkt relevant sein soll, da ich nicht sehe, durch welche Schlussfolgerung man von „x ist zählbar“ zu „x ist aktual“ gelangt. Tatsächlich zählt die NOAA jedes Jahr die Anzahl der wahrscheinlichen Wirbelstürme, die in der kommenden Saison auftreten werden. Man könnte einwenden, dass dies nur Schätzungen sind. Aber beachten Sie, dass Craig/Sinclairs Antwort auf die Nicht-Existenz vergangener Ereignisse auch hier recht zutreffend ist: „Jedes Hindernis ist hier rein epistemisch, denn wenn wir Unbestimmtheitsüberlegungen hier mal beiseite lassen, muss es eine bestimmte Anzahl solcher Dinge geben.“ Ja, dies ist wahr, ob man nun über vergangene oder zukünftige Wirbelstürme spricht. Dann führen sie Aquins Beispiel eines Schmieds an, der von Ewigkeit her einen Hammer nach dem anderen benutzt und zerbrochen hat. Nun, damit verschiebt sich die Frage darauf, ob besagtem Schmied eine unendliche Menge an Material zur Verfügung steht, um eine unendliche Zahl einzelner Hämmer herzustellen. Craig und Sinclair müssten dies verneinen. Dies würde etwas aktual Unendliches voraussetzen, sodass der Schmied notwendigerweise recyceln müsste. Offenbar versuchen sie dies zu umgehen, indem sie sagen, dass das gegenwärtige Vorhandensein der Hämmer irrelevant ist. Selbst wenn alle Hämmer zerstört würden, „bleibt die Zahl der Hämmer, die der Schmied zerbrochen hat, dieselbe.“ Dies wäre tatsächlich eine unendliche Anzahl. Aber es geht hier nicht um die Anzahl der beteiligten Hämmer, sondern um die Frage, ob sie aktual sind oder nicht.

In ihrem nächsten Abschnitt antworten sie auf einen Einwand, dass man im Grunde, wenn man die Vergangenheit als etwas aktual Unendliches betrachten muss, eigentlich auch die Zukunft so verstehen müsste. Da dies kein positives Argument sondern einfach eine Antwort ist, brauche ich darauf nicht einzugehen und finde ohnehin in der Diskussion nicht viel, gegen das etwas einzuwenden wäre. Aber da ist ein seltsamer Satz, den ich hervorheben könnte: „Die Reihe von Ereignissen, die früher sind als ein beliebig gewähltes zukünftiges Ereignis, kann nicht begründet als potenziell unendlich betrachtet werden.“ Ja, in der Tat! Doch wer hat überhaupt gesagt, dass die Vergangenheit, wenn sie nicht aktual unendlich ist, potenziell unendlich sein muss? Warum nicht vielmehr nicht-potenziell, nicht-aktual unendlich?

Ich denke, hier liegt die Wurzel des Problems. In aristotelischen Begriffen haben wir die Unterscheidung zwischen Akt und Potenz. Wer Aristoteles liest, kann den Eindruck bekommen, dass dies als ausschließliche Unterscheidung gemeint ist: Wenn etwas aktual ist, ist es nicht potenziell und umgekehrt. Ich erinnere mich nicht, dass Aristoteles so etwas je gesagt hätte. Die Verfasser schreiben Aristoteles diese Auffassung zu. Ich muss die Quellen nachschlagen, aber ich bezweifle, dass er irgendetwas in dieser Richtung gesagt hat. Für Aristoteles bezog sich Potenz auf Möglichkeiten, die in einer Sache aktualisiert werden könnten, ob dies irgendwann der Fall ist oder nicht. Nach dieser Auffassung ist nichts in der Vergangenheit potenziell, da es nichts gibt, um solche Möglichkeiten zu realisieren. Cäsar hat durch die bloße Tatsache, dass er starb, schon vor langer Zeit seine Möglichkeiten verloren. Es gibt also nichts, das verlangen würde, dass etwas, wenn es nicht aktual ist, potenziell sein muss. Ich finde diese Idee ziemlich absurd und die Absurdität tritt deutlich zutage, wenn angenommen wird, dass vergangene Ereignisse Möglichkeiten sind. Aus demselben Grund sind wir nicht gezwungen zu sagen, dass die Vergangenheit aktual ist. Sie ist weder aktual noch potenziell. Sie ist einfach in jeglicher Weise nicht.

Rufen wir uns in Erinnerung, dass für Aristoteles die Potenzialitäten einer Sache durch das bestimmt werden, was sie tatsächlich ist. Ich bin potenziell musikalisch, weil ich ein Mensch bin, und Menschen haben diese Potenzialität. Meine Hündin Fetch hat diese Potenzialität nicht, weil sie eine Hündin ist. Daraus folgt, dass wenn Menschen (sofern man intelligente Außerirdische ausschließt) nicht existieren würden, die Potenzialität der Musikalität nicht existieren würde. „Musikalisch sein“ wäre nicht aktual und nicht potenziell. Man könnte auf aristotelischer Grundlage einwenden, dass Menschen immer noch eine Möglichkeit wären, und da wir aus – inter alia – Wasser und Kohlenstoff-Verbindungen bestehen, diese dann das Potenzial hätten, musikalisch zu sein. Aber nichtsdestoweniger gäbe es keine Dinge, die diese spezifische Potenzialität haben, und somit würde diese spezifische Potenzialität nicht existieren. Die Tatsache, dass sie in Existenz kommen könnte, ist kein Einwand. Die Möglichkeit einer Potenzialität ist nicht die Existenz dieser Potenzialität.

Wenn wir zum Status der Vergangenheit zurückkommen, sehe ich ungeachtet der Argumente von Craig und Sinclair kein konzeptionelles Hindernis für eine unendliche Vergangenheit. Nehmen wir diese Frage: Gibt es bei irgendeinem zeitlichen Moment irgendetwas, das ausschließen würde, dass es einen vorherigen zeitlichen Moment gab? Aristoteles argumentierte, dass tatsächlich jeder zeitliche Moment einen vorherigen zeitlichen Moment verlangt. Ich bin nicht sicher, ob ich das akzeptieren kann, aber ich bin ziemlich sicher, dass zeitliche Momente keine Vorgänger ausschließen. Nun, wenn dies wahr ist, muss es für alle vergangenen zeitlichen Momente wahr sein, was eine unendliche Vergangenheit zulässt. Oder wir können dasselbe Argument noch konkreter darstellen. Gibt es bei einem gegebenen Ereignis irgendetwas, das vorherige Ereignisse ausschließt? Auch hier würde ich nein sagen, was also eine unendliche vergangene Reihe von Ereignissen erlaubt. Nun gibt es eine alte theologische Auffassung, nach der jeder Zustand der Welt zu jedem Zeitpunkt von jedem anderen Zustand der Welt zu anderen Zeitpunkten unabhängig ist, was somit Gott als Erhalter der Welt voraussetzt. Dies würde bedeuten, dass in Abwesenheit Gottes kein gegenwärtiger Moment einen Vorgänger haben könnte. Selbst Descartes sah sich genötigt, ein solches Argument zu liefern. Doch abgesehen davon, Gott Komplimente zu machen, sehe ich keinen Grund, dies zu glauben, und eigentlich sagt unser gesunder Menschenverstand genau das Gegenteil, und ich denke, dass genau das Gegenteil wahr ist. Gegenwärtige Sachverhalte hängen sehr stark von vergangenen Sachverhalten ab. Meine Existenz hängt sehr davon ab, dass meine Eltern zusammenkamen und die richtigen Dinge taten, und das gilt im Allgemeinen auch für die Dinge der Welt."

Ich entschuldige mich noch einmal für die Länge des Kommentars, aber hoffentlich hat er Ihnen reichlich Inhalte für eine Antwort gegeben.

Beste Grüße,

Landon

United States

Prof. Craigs Antwort


A

Schön, wieder von Ihnen zu hören, Landon! Ich hoffe, Sie kommen mit Ihrem Promotionsstudium gut voran.

Der Einwand Ihres Professors gegen das Argument gegen die Unendlichkeit der Vergangenheit wurde von einer Reihe zeitgenössischer Kritiker forciert, darunter so prominente Vertreter wie Graham Oppy und Wes Morriston, zu denen in Kürze Erwiderungen von mir in den Fachzeitschriften International Philosophical Quarterly und Faith and Philosophy erscheinen werden.

Nun müssen wir zuerst klarstellen, mit welcher Frage wir es wirklich zu tun haben, besonders da ich denke, dass Ihr Professor sich darüber nicht ganz im Klaren ist. Die Frage lautet einfach: Wenn die Reihe einzelner vergangener Ereignisse anfanglos ist, wie viele Ereignisse sind dann vor dem gegenwärtigen Ereignis geschehen? Mir scheint, dass die Antwort offensichtlich lautet: „eine aktual unendliche Zahl“ von Ereignissen.

Dass diese Antwort korrekt ist, wird bei einer sogenannten B-Theorie oder zeitlosen Theorie der Zeit verständlich, also einer Auffassung der Zeit, nach der alle Ereignisse in der Zeit gleich real sind und zeitliches Werden nur ein subjektives Merkmal des Bewusstseins ist. Die Anzahl vergangener Ereignisse in einem anfanglosen Universum wäre nach einer solchen Auffassung natürlich aktual unendlich, da sie einer räumlichen Anordnung der Dinge gleichen würde. Doch nehmen wir nun das zeitliche Werden hinzu. Warum wäre die Zahl vergangener Ereignisse nicht exakt dieselbe? Schließlich sind es dieselben Ereignisse!

Aristoteles und seine mittelalterlichen Nachfolger wie Thomas von Aquin versuchten diese Schlussfolgerung mit der Behauptung zu umgehen, dass die Zahl vergangener Ereignisse potenziell unendlich ist, da vergangene Ereignisse nicht länger existieren. Aber diese Antwort halte ich für offensichtlich falsch: Wenn die Vergangenheit potenziell unendlich sein soll, müsste die Reihe vergangener Ereignisse an jedem Punkt endlich sein, aber in der früher als-Richtung zur Unendlichkeit streben, was absurd ist, weil es der Natur des zeitlichen Werdens widerspricht. Während man von der Reihe zukünftiger Ereignisse von jedem vergangenen/gegenwärtigen Punkt aus sagen könnte, dass sie potenziell unendlich ist, wenn die Zeit ewig weitergeht, kann diese Beschreibung nicht auf die Reihe vergangener Ereignisse angewendet werden.

Und wir könnten auch nicht sagen, dass die Zahl der Ereignisse, die vor dem gegenwärtigen Ereignis geschehen sind, endlich ist, denn das würde voraussetzen, dass die Reihe vergangener Ereignisse einen Anfang hatte, Q.E.D.

Doch mit „aktual unendlich“, „potenziell unendlich“ und „endlich“ scheinen die Alternativen zur Beantwortung der uns vorliegenden Frage erschöpft zu sein. Welche andere Alternative gibt es? Ich weiß nicht einmal, was Ihr Professor mit „nicht-potenziell, nicht-aktual unendlich“ meint. Da die einzigen Arten von Unendlichkeit, die es gibt, die aktuale Unendlichkeit und die potenzielle Unendlichkeit sind, klingt seine Behauptung logisch inkohärent.

Nun beruht die Art von Absurdität, von der ich in Bezug auf eine aktual unendliche Zahl von Dingen sprach, nicht – wie Ihr Professor zu denken scheint – darauf, dass die Dinge alle gleichzeitig existieren. Um das einfachste Beispiel zu verwenden: In einer unendlichen Reihe vergangener Ereignisse ist die Anzahl der ungradzahligen Ereignisse dieselbe wie die Anzahl aller Ereignisse (nämlich unendlich), obwohl die Gesamtheit der letzteren alle ungradzahligen Ereignisse plus einer unendlichen Anzahl gradzahliger Ereignisse umfasst. Ob Sie mir nun zustimmen oder nicht, dass dies absurd ist: Die behauptete Absurdität hat nichts mit der gleichzeitigen Existenz aller Dinge zu tun.

Nun aber wird das Ganze wirklich interessant. Der Kritiker (wenn auch nicht Ihr Professor) erwidert gewöhnlich: „Also gut, wenn die Anzahl vergangener Ereignisse in einer anfanglosen Reihe von Ereignissen aktual unendlich ist, dann gilt dasselbe auch für die Anzahl der Ereignisse in einer endlosen Reihe! Wenn also das Argument gegen die Unendlichkeit der Vergangenheit stichhaltig ist, dann kann auch die Zukunft nicht unendlich sein.“

Nun stimme ich zu, dass bei einer B-Theorie der Zeit der Unterschied zwischen vergangen und zukünftig ohne Konsequenzen ist, sodass das Argument auf beide Reihen anwendbar wäre. Beachten Sie aber, dass diese Konsequenz des Arguments das Argument in keiner Weise widerlegt; sie wirft nur theologische Probleme für denjenigen auf, der – wie Christen es tun – glaubt, dass die Zukunft aufgrund von – sagen wir – persönlicher Unsterblichkeit endlos ist.

Im Gegensatz dazu gilt bei einer A-Theorie oder zeitlichen Auffassung der Zeit, nach der temporales Werden ein objektives Merkmal der Wirklichkeit ist, dass die durch temporales Werden hervorgerufene Asymmetrie der Zeit metaphysisch signifikant wird. Bei einer zeitlichen Theorie der Zeit macht es Sinn zu sagen, dass die Reihe von Ereignissen, die später ist als irgendein Ereignis in der Vergangenheit/Gegenwart, nur potenziell unendlich ist, das heißt, an jedem Punkt endlich, aber zur Unendlichkeit als Grenze hin zunehmend. Es ist alles andere als klar, dass der A-Theoretiker nicht in der Lage ist, eine sinnvolle Unterscheidung zwischen der Aktualität der Vergangenheit und der Potenzialität der Zukunft zu treffen. Zukünftige Ereignisse sind bislang noch nicht aktualisiert worden, wohingegen vergangene und gegenwärtige Ereignisse aktualisiert worden sind. Es könnte gesagt werden: Wenn die Zukunft endlos ist, dann wird es eine aktual unendliche Anzahl von Ereignissen geben. Doch bei einer zeitlichen Theorie der Zeit ist das falsch: Es wird nie eine aktual unendliche Anzahl von Ereignissen geben. Die Anzahl der Ereignisse wird immer endlich sein, aber zur Unendlichkeit als Grenze hin zunehmen.

Übrigens hat diese rein philosophische Argumentation für die potenzielle Unendlichkeit der Zukunft angefangen, auch in die physikalische Kosmologie vorzudringen. Schauen Sie sich den faszinierenden Artikel „A Note on Infinities in Eternal Inflation“ von George Ellis und William Stoeger an (online einzusehen unter http://arxiv.org/abs/1001.4590v1, 27. Januar 2010), besonders die abschließenden Abschnitte. Wirklich interessantes Material!

Beachten Sie schließlich, dass Ihr Professor in seinem letzten Abschnitt offenbar einen logischen Fehlschluss macht. Er folgert: Da

1. für jedes einzelne Ereignis möglich ist, dass dieses Ereignis einen Vorgänger hat [(x) ◊ (∃y) (y < x)],

folgt daraus, dass

2. es möglich ist, dass es für alle Ereigniss einen Vorgänger gibt [◊ (x) (∃y) (y < x)].

Aber das ist ein Fehler; bei jedem einzelnen Ereignis, das man wählt, ist es möglich, dass es ein vorheriges Ereignis gibt; aber das impliziert keineswegs, dass es möglich ist, dass alle Ereignisse Vorgänger haben.

(Übers.: M. Wilczek)

Link to the original article in English: http://www.reasonablefaith.org/past-and-future-in-the-kalam-cosmological-argument

- William Lane Craig